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Zu wenig CNC-Kapazität?

Zu wenig CNC-Kapazität?

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Lassen Sie Ihre Maschinen weiterlaufen, wenn Ihr Team nach Hause geht

Freitag, 16 Uhr, und ein Eilauftrag kommt herein

Ein Stammkunde ruft an: Kann die Teileserie bis Dienstag fertig sein? Die Planung ist bereits voll, Ihr bester Bediener hat am Wochenende frei, und die Maschine, die Sie dafür brauchen, steht bis Montagmorgen still. Dann kommt der Gedanke, den jeder Inhaber eines Zerspanungsbetriebs kennt: „Uns fehlen einfach ein Bediener und eine Maschine.“

Wir kennen diesen Moment gut. RoboJob ist aus der Zerspanung heraus entstanden, und genau solche Freitage waren 2007 der Grund, CNC-Maschinen zu automatisieren. Was wir aus mehr als 2.000 Installationen gelernt haben: Oft fehlt Ihnen gar keine Maschine. Ihre Maschinen stehen genau dann still, wenn Ihre Mitarbeiter nicht da sind.

In diesem Artikel erfahren Sie, wo diese Stillstandszeiten liegen, wie Sie sie Schritt für Schritt nutzen und warum sich das oft schneller rechnet als eine neue Maschine.

Eine zusätzliche Maschine löst den eigentlichen Engpass nicht

Eine neue Dreh- oder Fräsmaschine scheint der logische Reflex zu sein. Doch schauen Sie sich an, was sich in der Werkstatt tatsächlich ändert.

  • Wer richtet sie ein und behält sie im Blick? Eine zusätzliche Maschine braucht einen zusätzlichen Bediener, und genau der ist heute am schwersten zu finden.
  • Eine Maschine kommt nie allein. Spannmittel, Werkzeuge, Fundament, Programmierung und Schulung kommen alle auf die Rechnung.
  • Jeder Quadratmeter zählt. In den meisten Werkstätten ist schlicht kein Platz mehr für eine weitere Maschine.

Das Ergebnis: zwei Maschinen, die beide stillstehen, sobald die Schicht geht. Ihr Maschinenpark wächst, die Stunden, in denen tatsächlich zerspant wird, aber nicht.

Die stillen Stunden in Ihrer Werkstatt

Gehen Sie einmal während der Mittagspause, bei einem Schichtwechsel oder am Samstagmorgen durch Ihre Werkstatt. Wie viele Maschinen laufen dann? In den Betrieben, die wir besuchen, stehen Maschinen zu drei Arten von Zeitpunkten still.

  • Tagsüber: während Pausen und Schichtwechseln, oder wenn der Bediener an einer anderen Maschine beschäftigt ist und das fertige Teil darauf wartet, gewechselt zu werden.
  • Abends und nachts: Nach der letzten Schicht wird die Maschine abgeschaltet, auch wenn Arbeit bereitliegt.
  • Am Wochenende: zwei volle Tage, an denen die Maschine nichts verdient, während die Abschreibung weiterläuft.

Sie müssen nicht alle stillen Stunden auf einmal nutzen. Betrachten Sie es als Leiter, die Sie Sprosse für Sprosse erklimmen, wobei sich die Automatisierung mit jeder Sprosse schneller amortisiert:

  1. Zwei zusätzliche Spindelstunden pro Tag, indem Sie Pausen und Schichtwechsel überbrücken: amortisiert in etwa 18 Monaten.
  2. Zusätzlich Abend- und Nachtproduktion: amortisiert in etwa 12 Monaten.
  3. Auch am Wochenende durchlaufen: amortisiert in etwa 6 Monaten.

Richtwerte aus unserer ROI-Berechnung. Ihre eigene Amortisationszeit hängt von Ihren Teilen, Zykluszeiten und Ihrem Stundensatz ab.

Sie beginnen auf der Sprosse, die heute zu Ihren Teilen und Ihrer Organisation passt. Die meisten Kunden fangen klein an, zum Beispiel indem sie Pausen und Schichtwechsel überbrücken, und gehen erst danach zu mannlosen Nächten und Wochenenden über.

CNC-Automatisierung, die zu Ihrer Werkstatt passt

Automatisierung ist keine Alles-oder-nichts-Entscheidung. Nicht jede Werkstatt braucht sofort eine vollständig autonome Zelle, und nicht jedes Teil eignet sich für eine mannlose Fertigung rund um die Uhr. Deshalb hat RoboJob das breiteste Portfolio an Standardlösungen für die Automatisierung von Dreh- und Fräsmaschinen aufgebaut. Sie wählen den Schritt, der zu Ihren Teilen, Ihren Losgrößen und Ihren Ambitionen passt.

Coby CNC: ein niederschwelliger erster Schritt

Für Betriebe, die ihren ersten Schritt in die Automatisierung machen. Coby CNC ist ein kompakter, sicherer Kollege, der Teile be- und entlädt.

Turn-Assist: für die Drehbearbeitung

Turn-Assist be- und entlädt Ihre Drehmaschine automatisch, sodass sie in Pausen und nach Schichtende weiterläuft.

Mill-Assist: für die Fräsbearbeitung

Mill-Assist sorgt für eine kompakte, schnelle Beladung Ihrer Fräsmaschine.

Pallet-Load: für Betriebe, die mit Europaletten arbeiten

Pallet-Load be- und entlädt CNC-Maschinen automatisch von und auf eine Palette.

Tower: für mannlose Nächte und Wochenenden

Der Tower wechselt nicht nur Werkstücke, sondern auch Spannmittel, Backen und Spannzangen.

Wall: maximale Automatisierung auf minimaler Fläche

Die Wall ist ein modulares System, gebaut für maximale Platzeffizienz.

Was all diese Lösungen gemeinsam haben: Es sind Standardlösungen, entwickelt von Menschen, die die Werkstatt kennen. Sie werden von Ihren eigenen Bedienern betrieben, ohne dass Sie einen Roboterprogrammierer einstellen müssen. Und sie sind herstellerunabhängig: Wir haben bereits mehr als 100 CNC-Marken automatisiert, an neuen wie an bestehenden Maschinen.

Was unsere Kunden sagen

Theorie ist das eine, die Werkstatt das andere. Deshalb lassen wir lieber unsere Kunden zu Wort kommen. Hier zwei Beispiele von Unternehmen, die mehr Kapazität aus Maschinen geholt haben, die sie bereits hatten.

Strautmann Hydraulik: von 68 % auf 85 % Auslastung

Strautmann Hydraulik: von 68 % auf 85 % Auslastung

Dieser deutsche Hersteller von Hydraulikzylindern betreibt rund zehn CNC-Maschinen, fünf davon mit einem RoboJob. Im automatisierten Bereich stieg die Auslastung im Zweischichtbetrieb von 68 % auf 85 %, und die Maschinen laufen jetzt mannlos bis in die frühen Morgenstunden. Schon zwei Wochen nach der Inbetriebnahme war die Produktion spürbar gestiegen.

Heemskerk Fijnmechanica: rund um die Uhr mit drei Towers

Heemskerk Fijnmechanica: rund um die Uhr mit drei Towers

Geschäftsführer Lucien Heemskerk hielt den Tower zunächst für zu teuer, bis er eine Vorführanlage an seiner Drehmaschine laufen sah. Heute sorgen drei Towers für eine Produktion, die Tag und Nacht läuft. Sein Fazit: „Heute holen wir wirklich das Maximum aus unseren Spindeln heraus.“

Was diese Geschichten gemeinsam haben: Niemand hat zuerst eine zusätzliche Maschine gekauft. Sie haben mit den Maschinen begonnen, die bereits in der Werkstatt standen, und Schritt für Schritt erweitert. Mehr als 2.000 Installationen später finden Sie Dutzende ähnliche Geschichten, filterbar nach Produktserie, CNC-Marke und Branche, auf unserer Seite mit Erfolgsgeschichten.

Die Fragen, die wir in der Werkstatt wirklich hören

Wer über Automatisierung nachdenkt, hat berechtigte Fragen. Wir hören sie bei fast jedem Firmenbesuch, und wir nehmen sie ernst.

„Bei uns ist kein Auftrag wie der andere. Bremst uns ein Roboter da nicht aus?“ Nein. Ihr Bediener richtet einen neuen Auftrag in der RoboJob-Software in wenigen Minuten ein. So können Sie auch einen Eilauftrag einschieben, ohne dass die Automatisierung im Weg steht.

„Unsere Maschinen sind nicht mehr die neuesten. Funktioniert das trotzdem?“ Das ist eher die Regel als die Ausnahme. Unsere Roboter sind herstellerunabhängig und arbeiten bereits mit mehr als 100 CNC-Marken. Vanderscheuren zum Beispiel hat Drehmaschinen automatisiert, die schon seit Jahren in der Werkstatt standen. Gemeinsam schauen wir, welche Ihrer Maschinen die besten Kandidaten sind.

„Wer soll das programmieren? Wir haben keinen Roboterspezialisten.“ Den brauchen Sie auch nicht. Unsere Software ist für CNC-Bediener gemacht, nicht für Roboterprogrammierer. Wer eine Maschine bedienen kann, lernt schnell, eine RoboJob-Lösung zu bedienen. Bei Vanderscheuren arbeitet jeder Bediener problemlos und gern damit.

„Was werden meine Bediener davon halten?“ Vor allem wird ihre Arbeit leichter und interessanter. Der Roboter übernimmt das schwere, eintönige Be- und Entladen, sodass sie die Hände frei haben für Programmieren, Einrichten und Messen. Außerdem ist eine moderne, automatisierte Werkstatt für junge Menschen deutlich attraktiver. Denn ohne Fachkräfte gibt es keine Industrie.

„Ist das nicht viel zu teuer?“ Schauen Sie auf die Amortisationszeit, nicht nur auf den Preis. Wenn die Maschine auch nachts und am Wochenende läuft, amortisiert sich ein Roboter oft schon innerhalb der Garantiezeit. Auch Lucien Heemskerk hielt einen Tower zunächst für zu teuer, bis er die Rendite sah. Wir rechnen es gern gemeinsam mit Ihnen durch, auf Basis Ihrer eigenen Zahlen.

In vier Schritten zu mehr Kapazität aus Ihren bestehenden Maschinen

  1. Messen Sie Ihre aktuelle Spindelzeit. Erfassen Sie einige Wochen lang, wie viele Stunden jede Maschine tatsächlich zerspant. Notieren Sie auch, wann sie stillsteht: in Pausen, nach der letzten Schicht oder am Wochenende.
  2. Wählen Sie die richtigen Maschinen aus. Beginnen Sie mit der Maschine, die am häufigsten ein Engpass ist, oder mit der, auf der Wiederholteile laufen.
  3. Betrachten Sie Ihren Produktmix. Welche Teile eignen sich für die automatische Beladung? Welche Losgrößen und Zykluszeiten haben Sie? Davon hängt ab, ob Sie mit einem Coby CNC, einem Turn-Assist oder Mill-Assist oder einem Pallet-Load beginnen oder direkt einen Tower oder eine Wall wählen.
  4. Rechnen Sie es durch. Stellen Sie die zusätzlichen Stunden durch Automatisierung den Kosten und der Lieferzeit einer neuen Maschine gegenüber. Die Entscheidung ist dann oft schnell getroffen.

Unsere Spezialisten unterstützen Sie gern bei jedem dieser Schritte, mit einer Analyse auf Basis Ihrer Maschinen und Ihrer Teile.

Häufig gestellte Fragen zu Kapazität und CNC-Automatisierung

Wie erhöhe ich die Kapazität meiner CNC-Maschinen, ohne eine neue Maschine zu kaufen?

Indem Sie die effektive Spindelzeit Ihrer bestehenden Maschinen erhöhen. Mit automatischer Beladung laufen Dreh- und Fräsmaschinen in Pausen, nach Schichtende, nachts und am Wochenende weiter, ohne zusätzliche Bediener.

Wie schnell amortisiert sich eine CNC-Automatisierung?

Das hängt davon ab, wie viele zusätzliche Stunden die Maschine läuft. Als Richtwert: etwa 18 Monate bei zwei zusätzlichen Stunden pro Tag, etwa 12 Monate mit Abend- und Nachtproduktion und etwa 6 Monate, wenn die Wochenendproduktion hinzukommt.

Kann ein Roboter schnell zwischen verschiedenen Aufträgen wechseln?

Ja. Bei RoboJob richtet der Bediener einen neuen Auftrag in wenigen Minuten in der Software ein, ganz ohne Roboterprogrammierung. Das macht Automatisierung auch dann machbar, wenn Ihre Aufträge stark variieren oder Eilaufträge häufig vorkommen.

Welche CNC-Maschinen lassen sich automatisieren?

Sowohl Dreh- als auch Fräsmaschinen, ob neu oder schon seit Jahren im Einsatz. RoboJob-Lösungen sind herstellerunabhängig und wurden bereits an mehr als 100 CNC-Marken installiert.

Was ist der Unterschied zwischen Coby CNC, Turn-Assist, Mill-Assist, Pallet-Load, Tower und Wall?

Coby CNC ist der niederschwellige erste Schritt. Turn-Assist und Mill-Assist automatisieren Dreh- beziehungsweise Fräsmaschinen. Pallet-Load belädt Maschinen von und auf eine Palette. Tower und Wall sind für lange mannlose Produktionszeiten gebaut und wechseln auch Spannmittel, Backen und Spannzangen.

Brauche ich einen Roboterprogrammierer, um mit der Automatisierung zu beginnen?

Nein. RoboJob-Lösungen werden über eine einfache Software bedient, die für CNC-Bediener entwickelt wurde.

Fazit: Lassen Sie Ihre Maschinen weiterlaufen, wenn Ihr Team nach Hause geht

Ein Kapazitätsengpass fühlt sich wie ein Maschinenproblem an, liegt aber oft in den Stunden, in denen niemand an der Maschine steht. Wenn Sie diese stillen Stunden Schritt für Schritt nutzen, holen Sie mehr aus den Maschinen heraus, die Sie bereits haben, und Ihre Fachkräfte können sich auf die Arbeit konzentrieren, bei der sie wirklich den Unterschied machen.

Bei RoboJob verstehen wir diese Abwägung, weil wir selbst aus der Zerspanung kommen. Wir wissen, wie es sich anfühlt, wenn die Planung überläuft, und wir kennen die Fragen, die Sie haben, bevor Sie den Schritt wagen.

Neugierig, wie viele stille Stunden in Ihrer Werkstatt stecken? Fordern Sie eine kostenlose ROI-Berechnung an oder vereinbaren Sie eine Vorführung und erleben Sie unsere Lösungen in Aktion.