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Jelle über Unternehmertum bei RoboJob: „Technologie allein reicht nicht aus“

Jelle über Unternehmertum bei RoboJob: „Technologie allein reicht nicht aus“

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Was macht Automatisierung laut Jelle De Roovere erfolgreich?

Für dieses Interview haben wir mit Jelle über Unternehmertum, Innovation und die Zukunft von RoboJob gesprochen. Wann ist ein System seiner Meinung nach wirklich erfolgreich? Warum sind lokale Präsenz und digitale Services so wichtig? Und welche Meilensteine möchte er gemeinsam mit dem Team noch erreichen? Eine Überzeugung kam in unserem Gespräch immer wieder zur Sprache: Technologie allein reicht nicht aus. Erfolgreiche Automatisierung hat ebenso viel mit Vertrauen, Nähe und Menschen zu tun.

Was bedeutet Unternehmertum für Jelle?

Auf die Frage, was Unternehmertum für ihn bedeutet, musste Jelle nicht lange nachdenken.

„Unternehmertum bedeutet, eine Chance zu erkennen, kurz darüber nachzudenken und es einfach zu wagen. Dann sieht man, wohin es führt. Wenn man etwas anpassen muss, passt man es an.“

Diese Sichtweise ist nicht nur in der Theorie entstanden. Sie wurde durch verschiedene Schlüsselmomente in seinem eigenen Leben geprägt. Jelle hat eine Ausbildung als Wirtschaftsingenieur absolviert und begann seine Karriere bei FedEx. 2012 befand sich RoboJob jedoch in einer schwierigen Phase. Der Markt war eingebrochen und der Umsatz blieb hinter den Erwartungen zurück. Jelle sah eine Chance und bot seinem Vater seine Hilfe an.

Nicht lange danach zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Er lernte die Sprache und baute ein Netzwerk auf. Auf einer Messe in Stuttgart wurde ihm klar, wie viele Kontakte er inzwischen geknüpft hatte. Er bemerkte auch das wachsende Interesse in Deutschland, was eine praktische Herausforderung mit sich brachte. RoboJob beschloss, dort eine lokale Niederlassung zu gründen. Diese Erfahrung bestätigte seine Sichtweise. Manchmal muss man einen wohlüberlegten Sprung ins Ungewisse wagen. Und diesen Ansatz verfolgen wir jetzt auch in den Vereinigten Staaten.

Wie würde Jelle RoboJob in drei Worten beschreiben?

  1. Innovativ: Innovation liegt RoboJob in der DNA. Wir sind Pioniere und wollen unsere Branche revolutionieren. Das spiegelt sich auch in unserer Mission wider. Die Produkte, die wir anbieten, müssen innovativ oder sogar revolutionär sein.
  2. Jung: In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Unternehmen in verschiedenen europäischen Regionen eine starke Position aufgebaut und die ersten großen Schritte in den Vereinigten Staaten gemacht. Auch das Team ist relativ jung, mit einem Durchschnittsalter von etwa 30–35 Jahren. Dennoch arbeiten auffallend viele Mitarbeitende schon seit vielen Jahren bei RoboJob.
  3. Best in Class: Der Anspruch, der Beste auf dem Markt zu sein, zeigt sich in der Wahl neuer Technologien und moderner Arbeitsweisen. Gleichzeitig räumt er ein, dass dies ein Bereich bleibt, dem Aufmerksamkeit gebührt.

„Aufgrund unseres schnellen Wachstums haben wir uns manchmal nicht genug Zeit genommen, um sicherzustellen, dass auch alle zugrunde liegenden Prozesse höchsten Ansprüchen genügen. Daran müssen wir weiter arbeiten.“

Jelle über Unternehmertum bei RoboJob: „Technologie allein reicht nicht aus“

Wann ist ein System wirklich erfolgreich?

Für Jelle gibt es drei klare Kriterien. Ein erfolgreiches System muss:

  1. einfach zu verkaufen sein
  2. einfach zu installieren sein
  3. einfach zu bedienen sein

Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die von einem großen Teil des Marktes genutzt werden können.

„Wenn ein System einfach zu bedienen ist, nutzen die Kunden es auch tatsächlich. Wenn es einfach zu installieren ist, können wir als Unternehmen skalieren. Und wenn es einfach zu verkaufen ist, können unsere Vertriebsmitarbeitenden und Distributoren damit auch anderen Kunden helfen. Dann würde ich sagen, dass das Produkt ein Erfolg ist.“

Jelle kann noch nicht alles über zukünftige Innovationen verraten, gewährt uns aber einen kleinen Einblick. Seit einigen Jahren integriert RoboJob Bildverarbeitungstechnologie, die KI nutzt. Dieser Ansatz wird weiterentwickelt.

Warum ist die Zukunft von RoboJob lokal und digital?

In den kommenden Jahren liegt der Fokus darauf, unsere lokalen Niederlassungen weiter zu stärken. In Deutschland und Frankreich zum Beispiel sind wir bereits gut aufgestellt, während die Vereinigten Staaten noch Wachstumspotenzial bieten.

Kunden sollen in ihrer eigenen Region nicht nur Vertriebsmitarbeitende, sondern auch Techniker und Servicemitarbeitende finden können. Darüber hinaus möchte RoboJob das Kundenerlebnis weiter digitalisieren. Jelle spricht unter anderem über digitale Services und ein Kundenportal, über das Anwender ihre Systeme überwachen, Produktionsstunden einsehen, Serviceanfragen stellen und Teile bestellen können.

Was ist der nächste Meilenstein für RoboJob?

Jelle blickt mit Stolz auf das, was RoboJob bereits erreicht hat: ein gesundes Unternehmen, ein eng verbundenes Team und eine starke Position in verschiedenen Märkten. Der nächste Meilenstein ist klar: in den Vereinigten Staaten das gleiche Fundament aufzubauen wie in Europa. Er betrachtet das Unternehmen auch aus einer internen Perspektive.

„Ich hoffe, dass unsere jungen Mitarbeitenden hier wachsen und Erfahrungen sammeln können, die sie prägen, so wie meine eigenen Erfahrungen mich geprägt haben. Bei unserem jährlichen Barbecue möchte ich, dass Kollegen in Erinnerungen schwelgen können: ‚Weißt du noch, dieser Kunde, diese Messe oder dieses Video?‘ Denn darum geht es schließlich.“

Häufig gestellte Fragen zu Jelle De Roovere und RoboJob

Was bedeutet Unternehmertum für Jelle De Roovere?

Für Jelle bedeutet Unternehmertum, eine Chance zu erkennen, kurz darüber nachzudenken und es einfach zu wagen. Wenn unterwegs Anpassungen nötig sind, nimmt man sie vor.

Wie hat Jelle De Roovere bei RoboJob angefangen?

Jelle hat eine Ausbildung als Wirtschaftsingenieur absolviert und begann seine Karriere bei FedEx. Als RoboJob 2012 eine schwierige Phase durchlief, bot er seinem Vater seine Hilfe an und zog später nach Deutschland, wo RoboJob eine lokale Niederlassung gründete.

Wann ist ein Automatisierungssystem laut RoboJob erfolgreich?

Laut Jelle muss ein erfolgreiches System einfach zu verkaufen, einfach zu installieren und einfach zu bedienen sein. So nutzen Kunden es tatsächlich, RoboJob kann skalieren, und Vertriebsmitarbeitende und Distributoren können damit anderen Kunden helfen.

Welche Pläne hat RoboJob für die Zukunft?

RoboJob möchte seine lokalen Niederlassungen mit Vertrieb, Technikern und Servicemitarbeitenden in jeder Region weiter stärken und das Kundenerlebnis weiter digitalisieren, zum Beispiel mit einem Kundenportal. Der nächste Meilenstein ist, in den Vereinigten Staaten das gleiche Fundament aufzubauen wie in Europa.

Wie würde sich RoboJob in drei Worten beschreiben?

Innovativ, jung und Best in Class. Innovation liegt RoboJob in der DNA, das Team hat ein Durchschnittsalter von etwa 30–35 Jahren, und das Unternehmen will der Beste auf seinem Markt sein. Mehr über RoboJob erfahren.