
Fecken-Kirfel betreibt zwei identische RoboJob Tower an Mazak Integrex i-200S Maschinen
Mannlose Fertigung nachts und am Wochenende, nachgeladen ohne Maschinenstopp
Fecken-Kirfel betreibt zwei identische RoboJob Tower an Mazak Integrex i-200S Maschinen
Fecken-Kirfel, Hersteller von Schneidemaschinen aus Aachen, betreibt zwei identische RoboJob Tower an zwei Mazak Integrex i-200S Multitasking-Maschinen. Seit 2018 fertigen die Zellen Kleinteile mannlos in der Nacht und am Wochenende, und die Bediener laden sie nach, ohne die Produktion zu unterbrechen.
Eckdaten
- Unternehmen: Fecken-Kirfel GmbH & Co. KG
- Standort: Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Gegründet: 1870
- Mitarbeitende: ca. 200 (Aachen)
- Branchen: Maschinenbau
- RoboJob-Produkte: Tower (2×)
- CNC-Maschinenmarken: Mazak
- Automatisierte Maschinen: Mazak Integrex i-200S (2×, identische Zellen)
- RoboJob-Kunde seit: 2018
- Wichtigste Ergebnisse: mannlose Fertigung nachts und am Wochenende; Nachladen ohne Unterbrechung der Produktion
Schneidemaschinen aus Aachen seit 1870
Das 1870 gegründete Unternehmen Fecken-Kirfel entwickelt und produziert seit den 1950er-Jahren in Aachen hochwertige Schneidemaschinen. Sie bearbeiten Weichschaum, feste Kunststoffe wie Gummi und Neopren, Hartschaum, Kork und andere Spezialmaterialien für die Matratzen- und Möbel-, Verpackungs-, Automobil-, Bau-, Sport- und Freizeitindustrie sowie für Luftfahrt und Medizintechnik.
Fecken-Kirfel ist Technologie- und Innovationsführer in seinem Bereich, nach dem Motto „Tradition – Innovation – Zukunft“. Entwicklung und Produktion bleiben in Aachen, mit einer Fertigungstiefe von mehr als 90 %. Am Standort arbeiten rund 200 Menschen.
Automatisierte Fertigung seit den 1980er-Jahren
Fecken-Kirfel automatisiert seine Fertigung seit Mitte der 1980er-Jahre konsequent, mit zuverlässigen, produktiven und flexiblen Maschinen, die eine mannlose Bearbeitung über Nacht und am Wochenende ermöglichen.
2016 und 2017 suchte das Unternehmen nach einer besseren Lösung für die Fertigung von Kleinteilen, die bis dahin auf zwei CNC-Drehmaschinen und einer CNC-Fräszelle hergestellt wurden. Die neue Lösung sollte dem Stand der Technik entsprechen, die Produktivität steigern, die Produktion durch Redundanz absichern und selbst kleinste Lose wirtschaftlich machen. Komplettbearbeitung und kürzere Rüstzeiten standen ebenfalls auf der Liste, und da immer weniger Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind, war Automatisierung ein Muss.
Mazak und RoboJob: eine bewährte Partnerschaft
Nach gründlicher Marktrecherche entschied sich Fecken-Kirfel für das Dreh-Fräszentrum Mazak Integrex i-200S in Kombination mit einer Automatisierung von RoboJob.

„Neben Qualität und Präzision waren auch die Organisation und Zuverlässigkeit der Lieferanten und ihre Begleitung bei der Umstellung und Neuorganisation unserer Produktion entscheidend. Die gemeinsame Lösung von Mazak und RoboJob hat uns überzeugt, insbesondere wegen ihrer bewährten, leistungsstarken Partnerschaft, die auf zahlreichen gemeinsamen Projekten beruht.“
— Fecken-Kirfel, Aachen
Fecken-Kirfel wollte eine vollständig flexible Automatisierung mit sicherem, präzisem Werkstückhandling, die sich an unterschiedliche Abmessungen, Greifkräfte und Positionen anpassen lässt. Das Unternehmen war vom Konzept des RoboJob Tower so überzeugt, dass es einer der ersten Kunden war, die ihn bestellten.
Vom Turn-Assist zu zwei identischen Towern
Während sich der erste Tower noch in der Entwicklung befand, startete die erste Integrex i-200S die Produktion mit einem RoboJob Turn-Assist 250. Ein Jahr später folgte eine zweite, identische Integrex, diesmal mit einem Tower. Das gab Fecken-Kirfel die einmalige Gelegenheit, beide Systeme direkt miteinander zu vergleichen.
Der Turn-Assist ermöglichte direkt nach der Installation eine mannlose Fertigung und steigerte die Produktivität vom ersten Tag an. Die Inbetriebnahme des Towers dauerte etwas länger, weil er weit mehr Funktionalität, Kapazität und Flexibilität bietet. Der Produktivitätsgewinn war jedoch deutlich höher: mehr Lagerkapazität, die Möglichkeit, Spannmittel zu wechseln, Flexibilität beim Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Werkstücken, auch in kleinen Stückzahlen, und Be- und Entladen ohne Maschinenstopp.
„Ein weiterer großer Vorteil des Towers gegenüber dem Turn-Assist ist, dass man ihn ohne Unterbrechung des Produktionsprozesses be- und entladen kann. Der Roboter arbeitet auf der Maschinenseite weiter, während der Bediener auf der anderen Seite des Towers die fertigen Werkstücke entnimmt und neue Rohteile einlegt.“
— Fecken-Kirfel, Aachen

Da der Servogreifer der zweiten Generation von RoboJob noch mehr Flexibilität bietet, ersetzte Fecken-Kirfel den Turn-Assist durch einen zweiten Tower. Heute laufen zwei identische Tower-Zellen an den beiden Mazak Integrex i-200S Maschinen.
Das Ergebnis: Komplettbearbeitung, mannlos
Für Fecken-Kirfel kann die Integrex ihr volles Potenzial für die Komplettbearbeitung nur mit der richtigen Automatisierung ausschöpfen. Die Tower machen das möglich, nachts und am Wochenende. Produktionsplanung und -steuerung sind noch wichtiger geworden, und Fecken-Kirfel ist überzeugt, dass der Tower seine Fertigung auf die nächste Stufe hebt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Maschinen hat Fecken-Kirfel mit RoboJob automatisiert?
Fecken-Kirfel in Aachen betreibt zwei identische RoboJob Tower an zwei Mazak Integrex i-200S Multitasking-Maschinen. Das Unternehmen ist seit 2018 RoboJob-Kunde.
Was ist der Unterschied zwischen dem RoboJob Turn-Assist und dem Tower?
Fecken-Kirfel betrieb beide an identischen Mazak Integrex i-200S Maschinen. Der Turn-Assist war schnell in Betrieb genommen und steigerte die Produktivität vom ersten Tag an. Der Tower bietet mehr Lagerkapazität, kann Spannmittel wechseln, verarbeitet sehr unterschiedliche Werkstücke in kleinen Losen und lässt sich ohne Produktionsstopp nachladen. Fecken-Kirfel stellte beim Tower einen deutlich höheren Produktivitätsgewinn fest und ersetzte den Turn-Assist durch einen zweiten Tower.
Lässt sich eine Mazak Integrex i-200S mit einem RoboJob Tower automatisieren?
Ja. Fecken-Kirfel betreibt RoboJob Tower an zwei identischen Mazak Integrex i-200S Maschinen. Weitere Integrex-Referenzen sind Boers & Co und Tridelta Magnetsysteme. Alle Mazak-Automatisierungsprojekte ansehen.
Kann eine Roboterzelle ohne Stopp der CNC-Maschine nachgeladen werden?
Ja. Bei einem RoboJob Tower arbeitet der Roboter auf der Maschinenseite weiter, während der Bediener auf der anderen Seite fertige Teile entnimmt und neue Rohlinge einlegt. Fecken-Kirfel nutzt das an seinen beiden Mazak Integrex i-200S Maschinen.
Welche Unternehmen setzen den RoboJob Tower ein?
Der RoboJob Tower läuft bei Herstellern in ganz Europa, darunter Fecken-Kirfel (zwei Tower), Heemskerk Fijnmechanica (drei Tower), IBAK Helmut Hunger, Nossin, KOCKS Manufacturing, KNF Neuberger und Dewulf.