Home / Blog / Ein Blick in die Zukunft: KI-Bildverarbeitungstechnologie in der industriellen Automatisierung
Ein Blick in die Zukunft: KI-Bildverarbeitungstechnologie in der industriellen Automatisierung

Ein Blick in die Zukunft: KI-Bildverarbeitungstechnologie in der industriellen Automatisierung

|

Wie macht KI-Bildverarbeitungstechnologie die industrielle Automatisierung flexibler?

Bei RoboJob sind wir ständig bestrebt, die Automatisierung von Produktionsprozessen auf die nächste Stufe zu heben. Mit der Einführung unserer bahnbrechenden KI-Bildverarbeitungstechnologie, die optional für unseren neuen Pallet-Load Integrated erhältlich ist, machen wir in dieser Hinsicht einen wichtigen Schritt. Indem wir unseren Robotern „Augen“ geben, eröffnen wir eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für die industrielle Automatisierung. In diesem Blogbeitrag erläutern wir diese innovative Lösung und gehen auf die Rolle unserer intern entwickelten KI ein.

Warum brauchen unsere Roboter „Augen“?

Industrieroboter zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich wiederholende Aufgaben unter vorhersehbaren Bedingungen mit hoher Genauigkeit ausführen. Traditionell werden sie daher für feste Produktionsprozesse und Großserien eingesetzt. Die heutige Industrie verlangt jedoch mehr Flexibilität: Kleine bis mittelgroße Produktserien und häufige Umrüstungen erfordern einen anderen Ansatz.

Dank intelligenter, benutzerfreundlicher Software können Roboter Bewegungen anhand von Parametern berechnen, wodurch sie schnell auf neue Produkte umgestellt werden können. Dennoch stützen sich bestehende Lösungen weiterhin auf mechanische Ausrichtvorrichtungen, um Werkstücke präzise zu positionieren. Jeder Produktwechsel erfordert zeitaufwändige und kostspielige Anpassungen, was die Flexibilität einschränkt und zusätzlichen Arbeitsaufwand für den Bediener verursacht.

Zudem können Roboter ohne visuelle Rückmeldung nicht erkennen, ob Werkstücke falsch positioniert sind. Ebenso wenig können sie zwischen verschiedenen Werkstücktypen und Bearbeitungsbedingungen unterscheiden. Dies kann zu Fehlern, ungeplanten Stillstandszeiten und dem Verlust wertvoller Produktionszeit führen. Indem wir Roboter mit visueller Intelligenz ausstatten (ihnen sozusagen „Augen“ geben), verbessern wir sowohl die Flexibilität als auch die Zuverlässigkeit erheblich.

Welche Rolle spielt KI in der Bildverarbeitungstechnologie von RoboJob?

Robotern „Augen“ zu verleihen, ist keine leichte Aufgabe. Herkömmliche Kamerasysteme sind oft teuer, sperrig und empfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen wie Licht, Reflexionen und fehlender Textur. Zudem erfordern sie einen komplexen Einrichtungsaufwand, was ihren Vorteil gegenüber mechanischen Systemen einschränkt.

Unsere intern entwickelte KI-Technologie bietet hierfür eine Lösung. Anstelle komplizierter Konfigurationen benötigt unser System lediglich eine CAD-Datei des Werkstücks. Unsere KI, die mit einer Vielzahl von Bildern trainiert wurde, erkennt mühelos unterschiedlichste Formen und Materialien, darunter auch reflektierende und texturlose Metalle. Dadurch entfallen arbeitsintensive Einrichtungsarbeiten, und das System wird äußerst benutzerfreundlich. Die Technologie ist optional für den Pallet-Load Integrated erhältlich.

Wie rückt die Bildverarbeitungstechnologie die vollständige Autonomie näher?

Dank visueller Intelligenz werden unsere Roboter unempfindlicher gegenüber Abweichungen in der Position der Werkstücke. Dies vereinfacht die Integration in andere autonome Systeme, wie beispielsweise mobile Roboter. Diese können Werkstücke automatisch zuführen und abtransportieren, zum Beispiel von handelsüblichen Europaletten aus Holz, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Das verringert die körperliche Belastung der Bediener, minimiert Stillstandszeiten und steigert die Produktivität.

Was bedeutet KI-Bildverarbeitung für unsere Kunden?

Kurz gesagt: kürzere Rüst- und Umrüstzeiten, mehr Flexibilität, ein stabilerer Produktionsprozess und eine höhere Effizienz. Dank der robusten Leistung unter unterschiedlichsten Bedingungen, einschließlich wechselnder Lichtverhältnisse, bleibt die Zuverlässigkeit hoch. Das System lässt sich mit minimalem Aufwand und ohne komplexe Anpassungen für verschiedene Produkttypen und Materialien einsetzen.

Wir sind sehr stolz auf diesen technologischen Durchbruch und freuen uns darauf, unsere Kunden damit auf ihrem Weg zu einer flexibleren, effizienteren und zukunftssicheren Produktionsumgebung zu unterstützen.

Buchen Sie eine persönliche Demo und erleben Sie, wie unsere KI-Bildverarbeitung Ihre Werkstücke erkennt.

Häufig gestellte Fragen zur KI-Bildverarbeitungstechnologie

Was ist KI-Bildverarbeitungstechnologie in der industriellen Automatisierung?

KI-Bildverarbeitungstechnologie gibt Robotern „Augen“: Ein Kamerasystem in Kombination mit KI ermöglicht es dem Roboter, Werkstücke und ihre Position zu erkennen, sodass er nicht mehr auf mechanische Ausrichtvorrichtungen angewiesen ist, um jedes Werkstück präzise zu positionieren.

Welches RoboJob-System nutzt KI-Bildverarbeitungstechnologie?

Die KI-Bildverarbeitungstechnologie von RoboJob ist optional für den Pallet-Load Integrated erhältlich.

Was benötige ich, um die KI-Bildverarbeitung für ein neues Werkstück einzurichten?

Nur eine CAD-Datei des Werkstücks. Die intern entwickelte KI von RoboJob erkennt das Werkstück anhand dieser Datei, sodass keine komplizierte Kamerakonfiguration erforderlich ist.

Kann die KI-Bildverarbeitung reflektierende oder texturlose Metallteile erkennen?

Ja. Die KI von RoboJob wurde mit einer Vielzahl von Bildern trainiert und kann unterschiedlichste Formen und Materialien erkennen, darunter auch reflektierende und texturlose Metalle, auch bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Welche Vorteile bietet KI-Bildverarbeitung für die CNC-Automatisierung?

Kürzere Rüst- und Umrüstzeiten, mehr Flexibilität, ein stabilerer Produktionsprozess und eine höhere Effizienz. Sie können eine Demo buchen, um zu sehen, wie die KI-Bildverarbeitung Ihre eigenen Werkstücke erkennt.