
RoboJob gründet sein erstes spin-off: Helder.AI
RoboJob gründet sein erstes spin-off: Helder.AI
Nach fast zwanzig Jahren des Wachstums und der Innovation schlägt RoboJob ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf. Der Spezialist für CNC-Automatisierung gliedert die KI- und Bildverarbeitungstechnologie aus seinem „Pallet-Load Integrated“-System in ein eigenständiges Unternehmen aus. Unter dem Namen helder.ai wird dieses erste Spin-off die Technologie weiterentwickeln und in anderen Industriezweigen einführen. RoboJob selbst wird sich weiterhin voll und ganz auf die Automatisierung von CNC-Dreh- und Fräsmaschinen konzentrieren.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich RoboJob von einem belgischen Start-up zu einem internationalen Marktführer in der CNC-Automatisierung entwickelt. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Belgien, Deutschland und den Vereinigten Staaten und hat mittlerweile mehr als 2.200 Roboter in über 30 Ländern installiert.
Mit helder.ai wird nun erstmals ein eigenständiges Unternehmen gegründet, das auf der bei RoboJob entwickelten Technologie und dem dortigen Know-how aufbaut.
Von der RoboJob-Innovation zum eigenständigen Unternehmen
Die Technologie von helder.ai kommt bereits heute im RoboJob Pallet-Load Integrated-System zum Einsatz. Dieses System nutzt eine handelsübliche 2D-RGB-Kamera und KI, um Position und Ausrichtung von Werkstücken in 3D präzise zu bestimmen. So kann der Roboter Werkstücke direkt von einer Palette aufnehmen, ohne dass teure 3D-Kameras, spezielle Hardware und komplexe Einstellungen erforderlich sind, wie sie oft bei industriellen Bildverarbeitungssystemen üblich sind.
Dutzende von Pallet-Load-Systemen beweisen den Kunden von RoboJob tagtäglich den Wert dieser Technologie. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass sie auch außerhalb der Zerspanungsindustrie erhebliches Potenzial bietet. Deshalb startet helder.ai nun als eigenständiges Unternehmen mit eigenem Team, eigener Strategie und eigener technologischer Roadmap.
„Die Gründung von helder.ai zeigt, wie weit RoboJob in den letzten zwanzig Jahren gekommen ist“, sagt Jelle De Roovere, CEO von RoboJob. „Wir haben mit einer klaren Mission angefangen: CNC-Automatisierung für jedes Zerspanungsunternehmen zugänglich zu machen. Mittlerweile installieren wir jedes Jahr weltweit Hunderte von Robotern und entwickeln Technologien, aus denen neue Unternehmen entstehen können. Darauf können wir besonders stolz sein. Gleichzeitig ändert sich nichts an der Ausrichtung von RoboJob: Wir konzentrieren uns weiterhin zu 100 Prozent auf die CNC-Automatisierung und darauf, unsere Kunden und Partner weiterhin zu unterstützen.“

Raum für zwei klare Ziele
Die Ausgliederung gibt beiden Unternehmen den Spielraum, ihre eigenen Ziele zu verfolgen. RoboJob wird weiterhin in benutzerfreundliche und flexible Automatisierungslösungen für CNC-Dreh- und Fräsmaschinen investieren. Helder.ai wird die zugrunde liegende KI- und Bildverarbeitungstechnologie weiter verfeinern und sie Maschinenbauern und Systemintegratoren in anderen Branchen zur Verfügung stellen.
Dabei kann Helder.ai auf einen erheblichen Vorteil aufbauen: Die Technologie wurde nicht nur in einem Forschungsumfeld entwickelt, sondern wird bereits heute in industriellen Produktionsumgebungen eingesetzt.
„Helder.ai geht nicht von einer Idee auf dem Papier aus, sondern von einer Technologie, die sich Tag für Tag bei den Kunden von RoboJob bewährt“, sagt Peter De Roovere, Mitbegründer von helder.ai. „RoboJob bot uns das ideale Umfeld, um diese Technologie zu entwickeln, zu testen und serienreif zu machen. Jetzt ist es an der Zeit, darauf mit helder.ai eigenständig aufzubauen. Wir sind stolz auf unsere Wurzeln und freuen uns darauf, das Wissen, das wir aufgebaut haben, auch in anderen industriellen Anwendungen sinnvoll einzusetzen.“
Die Weiterentwicklung bei helder.ai wird auch neue Erkenntnisse und Möglichkeiten für die Lösungen von RoboJob bringen. Auf diese Weise bleiben beide Unternehmen technologisch verbunden, behalten aber jeweils einen klaren Markt- und Produktfokus bei.